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Bei den Ausgaben in den Loops von WordPress kommt immer wieder derselbe Quellcode vor, der die Metainformationen für einen Artikel ausgibt. Redundanter Code (also sich wiederholende Befehlszeilen) ist jedoch nicht sinnvoll. Daher werden wir diese Ausgabe der Metainformation in einen eigenen Teil auslagern und unsere Templates dahingehend anpassen.
Die Aufgabe kennen wir jetzt, nun geht es daran eine Lösung zu finden. Einen eigenen Codeteil, welcher immer wieder aufgerufen werden kann, nennt man Funktion. Nun müssen wir uns Gedanken zu den Variablen machen, welche wir verwenden wollen. Wir wissen, dass Konstante im gesamten Sourcecode bekannt sind. Über Variablen wissen wir, dass sie immer nur im Definitionsbereich – also innerhalb einer Funktion oder auch außerhalb – gültig sind. Sie können diese Grenzen aber nicht überspringen. Schauen wir uns das an einem Beispiel an:
Wie wir sehen, fehlen Werte bei manchen Variablen, sie sind also in diesem Bereich nicht bekannt. Um eine Variable innerhalb einer Funktion verwenden zu können, benötigt man ein Übergabeargument wie in folgendem Beispiel:
Schon aus dem Namen des Übergabeparameters $neuVar sehen wir, dass es sich um eine zusätzliche Variable handelt, also eine Kopie. Wenn wir den Wert dieser Variablen innerhalb der Funktion verändern, ist die Variable außerhalb nicht betroffen. Jetzt kommen zusätzlich noch die Objekte ins Spiel. Diese sind aber leicht zu handhaben, denn sie sind – wie Konstanten – global gültig. Dies ist einerseits günstig, da wir sie überall verwenden können. Andererseits ist es ziemlich gefährlich, denn sie können auch jederzeit, ob absichtlich oder unbeabsichtigt, verändert werden. Wenn wir darüber nachdenken, wie der Loop in WordPress aufgebaut und verwendet wird, stellen wir fest, dass die Artikel als Objekte präsentiert werden. Dadurch ist uns klar: Wir brauchen uns im Moment keine Gedanken über die Gültigkeitsbereiche und auch über die Übergabeparameter für die Funktion zu machen. Aus diesen Überlegungen erhalten wir also folgendes Ergebnis: Wir benötigen eine Funktion, welche genau den Quellcode für die Metainformationen enthält. Zusätzlich soll die Funktion so eingebaut werden, dass sie bei einem Update der Version von Wordpress nicht verändert wird. Auch soll sie von allen Templates angesprochen werden können. Aus diesen Gedanken heraus wissen wir auch, wo die Funktion erstellt werden muss: In der Datei functions.php. Zuerst passen wir den Kommentarkopf an.
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