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Grundsätzlich gilt die Regel, Inhalte nur ein einziges Mal, also an einer Stelle, zu verwenden – nicht nur unterhalb einer Domain, sondern auch domain-übergreifend. Suchmaschinen bemühen sich um eine ökonomische Indexierung. Es gibt keinen Grund für einen Robot, gleiche Inhalte mehrfach zu indexieren.
Trotzdem kann es auch logische Grenzfälle geben: Nehmen wir an, Sie seien zuständig für den Betrieb einer Unternehmens-Website, die ihre Dienste in Deutschland, Österreich und der Schweiz anbietet. Sollten Sie in einem solchen Fall drei unterschiedliche Websites betreiben, würden diese das gleiche Angebot und damit auch gleiche Inhalte anzeigen. Grundsätzlich sollten Sie aber auch hier auf die Mehrfachverwendung identischer Inhalte verzichten. Zu empfehlen wäre eine gemeinsame Website für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Vom Versuch, auf Basis gleicher Foren- oder Blog-Datenbanken mehrere „unabhängige“ Websites zu erstellen, ist ebenfalls abzuraten. Diese sind über separate Domains aufrufbar, haben durch unterschiedliche Templates ein ebenso unterschiedliches Erscheinungsbild, greifen aber auf die selbe Datenbank zu. Suchmaschinenrobots vergleichen hier die eigentlichen Inhalte. Eine Unterscheidung nach visuellen Aspekten scheint hier auch wenig sinnvoll. Schließlich wird der Mehrwert durch den Inhalt und nicht durch die Verpackung geschaffen.
Content-Klau
Manchmal finden Sie Texte, die Sie selbst verfasst haben, ohne Autoren-Vermerk auf fremden Websites. Content-Diebstahl sollten Sie nicht auf sich beruhen lassen – nicht zuletzt, weil sich dies ungünstig auf das Ranking Ihrer Website auswirken kann. Möchten Sie überprüfen, ob bereits Inhalte von Ihrer Website kopiert wurden, können Sie dies über Copyscape (www.copyscape.com) tun.
Achten Sie also auf die einmalige Verwendung von Inhalten, damit jede Seite wirklich nur ein einziges Mal existiert.
Sprache
Verwenden Sie für eine Seite möglichst nur eine Sprache, damit die Suchmaschine keine Probleme bei der sprachlichen Zuordnung der Inhalte hat. Praktisch sollte es hierbei keine Probleme geben, da unterschiedliche Sprachen in den allermeisten Fällen auch auf verschiedene Seiten verteilt sind.
Allerdings gibt es immer wieder sprachliche Überschneidungen, so dass anhand der Wörter nicht immer zuverlässig auf den originären Sprachraum geschlossen werden kann (Beispiele: Handy, Smoking, Pass, List, Not). Natürlich gibt es auch Begriffe, die mit ihrem internationalen Charakter weltweit genutzt werden (Beispiele: Hardware, Workflow, Download). Aus diesem Grund stehen ein paar Parameter bereit, über die der Suchmaschine der anvisierte Sprachraum mitgeteilt werden kann.
Innerhalb des HTML-Codes (Head) kann die Sprache über die Meta-Language spezifiziert werden. Dazu wird in den HTML-Header das folgende Tag eingesetzt:
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