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Um eine Seite mit mehr externen Links zu segnen, können auch Links von eigenen Seiten helfen. Sofern man über mehrere Projekte verfügt, die bereits eine gefestigte Stellung in den Suchmaschinen haben, können diese zur Förderung eines anderen Projekts eingesetzt werden. Teilweise reichen bei konsequenter Verlinkung von wenigen eigenen Seiten schon wenige Backlinks, um den PageRank steigen zu lassen und auch in den Trefferlisten ein wenig nach oben zu klettern.
Minisites
Sofern man nicht über weitere eigene Projekte verfügt, die zum Einsatz kommen können, lassen sich ggf. Minisites einsetzen. Das sind normale Webseiten, die, einmal angelegt, mit ein wenig Inhalt gefüllt und ein paar Backlinks gefüttert werden. Als Backlinks werden hierfür ausschließlich kostenlose und leicht zu bekommende Links aus diversen Verzeichnissen verwendet. Zweck der Seite ist es, einzig als Linkquelle für die eigentliche zu optimierende Webseite zu dienen.
Minisites sind ein guter Weg, relativ schnell eine gute Linkpopularität zu bekommen und die eigene IP- und Domainpopularität zu steigern.
Wählen Sie für derartige Minisites möglichst Themen, die nah am Thema der eigentlichen Seite sind, aber nicht mit dieser konkurrieren. Bei der Themenwahl sollten Sie außerdem auf ein Thema setzen, das langlebig ist und wenig Aktualisierungsaufwand bedeutet – die Seite soll möglichst lange aktiv bleiben, ohne zu veralten und damit möglichst wenig zusätzliche Arbeit zu verursachen.
Alte Domains kaufenNeben dem Erstellen von Minisites ist besonders der Zukauf bereits bestehender Projekte und Domains empfehlenswert, sofern man es sich finanziell leisten kann. Besonders Google bewertet ältere Webseiten häufig deutlich besser als qualitativ ebenbürtige, aber jüngere Seiten. Neben dem Altersvorteil sind besonders auch solche Domains interessant, die zuvor schon aktiv betrieben wurden und dann – aus welchem Grund auch immer – aufgegeben wurden, aber noch über Backlinks oder gar einen hohen PageRank verfügen. Wenn eine Webseite oder Domain hinzugekauft wurde, gibt es mehrere Wege, diese in das eigene Konzept einzugliedern:
- - Bei umfangreicheren bzw. mit guten Inhalten gefüllten Webseiten empfiehlt es sich, diese so zu belassen, wie sie sind, bzw. nur geringfügige Änderungen daran durchzuführen. Von der Seite aus werden dann Links zu den eigentlichen Webseiten gesetzt, um deren Linkpopularität zu steigern.
- - Bei Webseiten mit nur geringem Inhaltsumfang sollte das Projekt eingestampft und eine einfache Weiterleitung auf die eigentliche Webseite eingerichtet werden. Wichtig hierbei ist, dass die Weiterleitung per HTTP mit dem Code 301 (»Moved Permanently«) geschieht und nicht via HTML-Weiterleitung, JavaScript oder anderem HTTP-Code. Nur damit ist sichergestellt, dass alle Suchmaschinen die Weiterleitung korrekt behandeln und die Backlinks, die bisher zur gekauften Webseite zeigten, nun auf die zu optimierende Webseite übertragen werden (d. h., deren Wert wird auf die eigene Webseite übernommen).
- - Wurde kein ganzes Projekt, sondern nur eine Domain erworben, bleibt meist nichts anderes übrig, als die Domain einfach auf das eigene Projekt zu übertragen. In manchen Fällen (z. B. wenn ein neues Projekt geplant wird oder eine Minisite entstehen soll) kann es sich allerdings lohnen, die Domain selbst als Hauptdomain einer Webseite zu verwenden.
Um die in Punkt 2 angesprochene Weiterleitung bei einem Apache-Server einzurichten, muss nur folgender Code in die Konfiguration oder eine ».htaccess«-Datei eingefügt werden:
RewriteEngine on RewriteRule ^(.+) http://www.meineseite.de/ [R=permanent]
Dieser Text ist dem Buch “Websites pushen” von Jan Winkler entnommen, das im Franzis-Verlag erschienen ist. Es kann hier direkt bestellt werden.


































