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Im ersten Teil dieses Tutorials haben wir gesehen, wie HTML-Dokumente mithilfe von Markern und Subparts in TYPO3 integriert werden können. An sich ist das, wie gesehen, nicht problematisch. Muss allerdings die HTML-Vorlage nach dem Einbau der Marker erneut bearbeitet werden, kann sich die Unsichtbarkeit der Subpart-Markierungen negativ auswirken.

Denn wenn Elemente der Seite in einem modernen WYSIWYG-Editor wie Dreamweaver verschoben oder geändert werden, kann es schnell passieren, dass die Marker aus Versehen gelöscht werden oder nach den Änderungen falsch platziert sind. Nach jedem Bearbeiten der Vorlage muss daher der TYPO3-Entwickler den Quellcode komplett neu prüfen und die Marker gegebenenfalls korrigieren.

Damit ist die Arbeit an der HTML-Vorlage fast erledigt – bis auf eine Kleinigkeit: Die Pfade zu den Bildern und zur CSS-Datei sind üblicherweise relativ angelegt. Um die Vorlage später in TYPO3 zu nutzen, wird sie mitsamt ihren Ressourcen im Verzeichnisbaum von TYPO3 abgelegt, normalerweise unterhalb von fileadmin, also etwa in fileadmin/template. Die ausgebende Seite, normalerweise die Datei index.php von TYPO3, liegt aber meist im Root-Verzeichnis des Servers. Die Verweise müssen daher entsprechend umgebaut werden.

Das HTML-Template sieht nun folgendermaßen aus:




Typo3 Testsite






Schmuckgrafik
Unser Firmensitz

Willkommen

Willkommen auf der Typo3-Website.

 

Diese Seite dient uns als Beispiel, um eine HTML-Vorlage als Typo3-Template zu verwenden.

Tipp: Ein etwas umständlicher, aber möglicher Workaround, damit trotz der unterschiedlichen Pfade das Template auch nachträglich mit einem HTML-Editor erneut bearbeitet werden kann, ohne die Pfade anpassen zu müssen:

Legen Sie sich in Ihrem Arbeitsverzeichnis ebenfalls einen Ordner fileadmin/templates/simple an und speichern Sie darin eine Kopie der Bilder und CSS-Dateien. Wenn Sie unter Linux oder Mac-OS arbeiten, können Sie auch einen symbolischen Link zurück auf das Verzeichnis der HTML-Datei setzen. So können bereits beim Arbeiten im Editor die späteren Pfade benutzt werden.

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Dieser Text ist dem Buch “TYPO3 – Das Praxisbuch für Entwickler” von Robert Steindl entnommen, das im Franzis-Verlag erschienen ist. Das Buch ist hier direkt bestellbar.


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