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Kaum zu glauben, aber wahr: Egal ob Europäer, Amerikaner, Chinesen oder Japaner. – alle „lesen“ bzw. betrachten eine Internetpräsentation nahezu gleich. Diverse wissenschaftliche Erhebungen haben herausgefunden, dass alle Menschen nach einem bestimmten System mit dem Lesen einer Internetpräsentation beginnen und sich in einer bestimmten Augenrunde über den Bildschirm bewegen.

Die folgende Vorstellung der „Augenrunde“ erhebt keinen Anspruch auf empirische Richtigkeit und wissenschaftliche Vollständigkeit. Die Grafiken sind eine Zusammenfassung und Interpretation von verschiedenen wissenschaftlichen Studien über das Leseverhalten an Bildschirmen und die Verteilung der Aufmerksamkeitszonen.

Wichtig ist der Grundsatz: Wenn man weiß, an welcher Stelle des Bildschirms sich die Surfer länger aufhalten als an anderen bzw. in welchen Regionen des Bildschirms Informationen leichter aufgenommen werden als an anderen, dann sollte man sich bei der Gestaltung seiner Internetpräsentation danach richten.

Fazit: Platzieren Sie alles, was Sie dem Interessenten mitteilen wollen, an denjenigen Stellen des Bildschirms, wo der Surfer diese jeweils am leichtesten wahrnimmt und richten Sie den Dialog mit dem Surfer nach den Erkenntnissen zum Leserverhalten an Bildschirmen aus.

Der Beginn der Augenrunde und damit auch der wichtigste Punkt einer Internetpräsentation ist links oben (in der Grafik mit der 1 markiert). Egal ob Europäer oder Japaner, an dieser Stelle bzw. in diesem Bereich beginnen alle mit dem Lesen einer Internetpräsentation. Entsprechend sollten in diesem Bereich ausschließlich wichtige Informationen und/oder zentrale optische Hinweise präsentiert werden.

Danach bewegen sich die Augen nach rechts und überblicken den oberen Bereich des Bildschirms.

Viele Internetpräsentationen haben rechts oben bzw. im gesamten rechten Bildschirmbereich keine Informationen, Links oder Bilder platziert. Warum eigentlich? Gemäß der Augenrunde streift ein Surfer mit seinen Augen diesen rechten Bereich, bevor er zum eigentlichen Inhaltsbereich in der Mitte des Bildschirms weiter geht!

Punkt 4 der Augenrunde: Der linke obere Bildschirmbereich. Einige wissenschaftliche Studien besagen außerdem, dass sich hier das Auge länger aufhält und damit durchaus etwas länger aufnahmefähig ist als auf der bisherigen Augenrunde.

Zurück in den Inhaltsbereich. Jetzt bleibt das Auge und damit die Aufmerksamkeit in der Mitte des Bildschirms hängen. Aber ohne lange dort zu verweilen. Denn so bald der Surfer die Information gefunden hat die er sucht, verlässt er die Internetpräsentation komplett oder benutzt eine der symbolischen Kassen (Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Downloads usw.)

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