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Der alte Satz „Der Köder muss dem Fisch und nicht dem Angler schmecken“ stimmt auch, wenn es um die Gestaltung einer Internetpräsentation geht. Achten Sie also immer darauf, dass das Design auf Ihre Zielgruppe ausgerichtet ist. Voraussetzung für eine erfolgreiche Gestaltung Ihrer Internetpräsentation ist natürlich auch eine genaue Definition der Zielgruppe.
Tipp: Mit der inhaltlichen und grafischen Gestaltung einer Internetpräsentation erschließen Sie sich unter Umständen neue Zielgruppen!
Da Sie in den überwiegenden Fällen Ihre Internetpräsentation nicht selbst gestalten werden sondern einen Webdesigner oder eine Agentur damit beauftragen, können Sie natürlich auch erwarten, das diese Profis sich mit den Denkweisen und Eigenheiten Ihrer Zielgruppen auskennen bzw. sich intensiv in das Thema einarbeiten.
Es ist von zentraler Bedeutung, dass Sie Sicherheit im Umgang mit diesen Profis erlangen und überprüfen können, ob diese Spezialisten Ihr Vertrauen zu ihnen rechtfertigen. Die folgenden Beispiele sollen verdeutlichen, was mit zielgruppenorientiertem Design gemeint ist und welche Fragen Sie sich bei der Überprüfung eines Designs stellen sollten.
Die Zielgruppe dieser Zeitschrift sind eindeutig Frauen und Mädchen. Passend zu dieser Zielgruppe wurden warme Farben und emotionale Bilder verwendet. Dieses Design wäre bei einer Zielgruppe, die aus Technikern und Ingenieuren besteht, vollkommen unangebracht.
Diese Internetpräsentation finden Sie wenn Sie in der Suchmaschine Google als Suchbegriffe „Sprachkurse für Rentner“ eingeben. Es darf bezweifelt werden, dass die sehr gute Auffindbarkeit der Seite bei Google auch den gewünschten Erfolg bei der Akquise von lernwilligen Senioren bringt.
Denn speziell für Rentner und Senioren ist die Seite viel zu überladen, die Navigationsflächen zu klein und der Gesamtaufbau viel zu technisch gehalten.
Ob beabsichtigt oder nicht, hier ist die Zielgruppe perfekt angesprochen. Die Botschaft dieses multimedialen Images lautet: Hier kann am Autos so günstig kaufen wie nirgendwo sonst.
Dieser Abschnitt ist dem Buch “Der Website-Qualitäts-Check” von Falk Bauer und Frank Wilmowicz entnommen, das im Franzis-Verlag erschienen ist. Sie können das Buch hier direkt bestellen.





































