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Datenbankprogrammierung - PHP - Grundlagen
PHP-Programmierung mit Stil - Teil I
Über guten und schlechten Programmierstil wird oft heiß diskutiert, genauso wie über die ideale Entwicklungsumgebung. Da werden einzelne Meinungen als die einzig gültige Wahrheit vertreten. Alles was nicht der eigenen Ansicht entspricht, wird als falsch abgetan und so fort.
Ich vertrete in diesem Aufsatz die gleiche Meinung wie bei der Entwicklungsumgebung: Jeder und keiner hat Recht! Paradigmen zum guten Programmierstil kommen und gehen, genauso wie sich die Mode jedes Jahr ändert. Nach über zwei Jahrzehnten in der Welt der Programmierer kann ich eines mit Sicherheit behaupten: Es gibt ein paar Grundregeln, die man einhalten soll, eigentlich muss!
Und diese werde ich in diesem Abschnitt darstellen, denn sie bilden eine der Säulen des Erfolgs als Programmierer und für die Anwendung. Vielleicht ist der eine oder andere Tipp dabei, welcher interessant ist.
In der Programmierung ist es eigentlich so, dass man sich am Anfang entweder komplett kreativ auslebt. Dabei hält man sich nur an die Syntaxregeln und schreibt das Programm, ohne sich Gedanken über die Lesbarkeit oder auch das Layout zu machen. Oder man hält sich sklavisch an die Regeln des Layouts und der Lesbarkeit und wird so selbst jeder freien Denkweise beraubt. Wie immer gibt es nicht nur Schwarz und Weiß, sondern ein ziemlich intensives Grau. Anbei also ein paar Regeln und Tipps zum Überdenken:
Code is Poetry!
Wenn wir den eigenen Sourcecode wie ein Gedicht schreiben, wird er automatisch Stil haben!
Sei Du selbst!
Dies ist vielleicht die wichtigste Regel. Viele Dinge in der Programmierung sind nämlich überhaupt nicht exakt geregelt bzw. definiert, dadurch ergeben sich sehr viele Freiheiten. Sie (also der Programmierer) müssen in diesen Fällen, für sich selbst einen Stil (eine Regel) finden und dieser treu bleiben. In PHP ist dies zum Beispiel der Blockoperator, die geschwungen Klammern. Obwohl es noch genug andere Punkte gibt, welche in verschiedenen Varianten geschrieben werden können. Ich zeige hier zwei Varianten:
//Variante A
if ($wert > 5) {
echo $wert;
echo $wert * 2;
}
//Variante B
if ($wert>5)
{echo $wert;
echo $wert*2;}
Für beide Varianten lassen sich sofort Verfechter finden. Syntaktisch sind für PHP die beiden Schreibweisen gleichwertig. Ich persönlich bevorzuge einfach die Variante A, da sie für mich besser lesbar ist. Aber diese Art der Schreibweise des Blockoperators ziehe ich konsequent in allen meinen Anwendungen durch.
Wenn jetzt jemand anders mein Programm liest, erkennt er diese Schreibweise und stellt sich darauf ein. Würde ich dauernd zwischen den Varianten wechseln, erkennt der Leser es nicht intuitiv und muss jedes Mal suchen, wo ein Codeblock beginnt und wo er wieder endet.
Genauso ist es bei der Schreibweise von Operatoren. Auch diese habe ich in den beiden Beispielen oben verändert. Für PHP ist es komplett egal, ob der Programmierer Leerzeichen benutzt oder nicht. Auch hier verwende ich in allen Programmen die Variante A. Der Grund ist für mich wieder die bessere Lesbarkeit.
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