| Weitere Artikel aus dem Webentwickler Blog |
| Teilen |
Datenbankprogrammierung - PHP - Grundlagen
PHP-Programmierung mit Stil - Teil III
Optionen kommen zum Schluss: Bei PHP-Funktionen kann man ja eine Liste der Übergabeparameter definieren. Aber auch hier sollte man nicht einfach drauflos schreiben.
Die beiden angezeigten Funktionen sind syntaktisch richtig - aber welche ist besser lesbar?
//Variante A
function verbrauch($kwH, $monat, $jahr=2009, $preis=0.234, $geb=25.79) {
//Variante B
function verbrauch($preis=0.234, $geb=25.79, $kwH, $jahr=2009, $monat) {
Ihre Antwort lautet sicher: Variante A. Auch ich bevorzuge diese Art der Reihenfolge: Alle Argumente mit einem Standardwert werden am Ende aufgereiht. Sie sehen, ich habe auch die Leerzeichen weggelassen, da dadurch die Zusammengehörigkeit des Tupels (Parameter-Werte-Paar) besser zum Ausdruck kommt. Wieso reiht man diese Art der Parameter jetzt an das Ende der Liste?
Viele Programmiersprachen kennen sogenannte optionale Parameter und können diese auch explizit definieren, aber PHP nicht. In dieser Sprache ist prinzipiell keins der Argumente einer Funktion ein Pflichtfeld. Es hängt nur von Ihnen als Programmierer ab, ob die Funktion mit einem Fehler reagiert oder nicht. Aber wenn Sie Argumente mit Standardwerten vorbelegen, können Sie sie beim Aufruf der Funktion weglassen und trotzdem den Basiswert innerhalb der Funktion verwenden.
Was gehört wohin?
Wir programmieren ja so, dass wir Funktionen, die wir öfter brauchen in eigene Dateien auslagern. Genauso hat jede Datei selbst definierte Variablen und Funktionen. Gewöhnen Sie es sich an, diese immer in derselben Abfolge in die Datei zu schreiben. Ich mache nach dem Kommentarblock folgendes:
- Externe Dateien, die eingebunden werden
- Definition der Konstanten
- Definition der Variablen
- Sourcecode außerhalb von Funktionen
- globale Funktionen
- Hilfsfunktionen für Punkt 5
Kein Programm ohne Kommentar!
Wenn Sie noch nicht so viel programmiert haben, werden Sie sich vielleicht denken: Was soll denn das? Ich verstehe doch, was ich programmiere und brauche es nicht mehr zu erklären! Ja, jetzt verstehen Sie es, aber wie schaut es in zwei Wochen, zwei Monaten oder einem Jahr aus? Werden Sie dann noch immer alle Routinen und Befehlssequenzen kennen oder müssen Sie sich wieder „neu hineindenken"? Wahrscheinlich letzteres und das wird Sie mit der Zeit ziemlich nerven.
Wenn Sie mit einem Tool wie phpDocumentor arbeiten, sind Sie so oder so gezwungen, eine gewisse Struktur der Kommentare einzuhalten. Falls nicht, sollten Sie sich ein ähnliches oder ein an Ihre Bedürfnisse angepasstes Schema überlegen und konsequent anwenden. Wenn Sie viel programmieren oder vorhaben, Programmierer zu werden, werden Sie über kurz oder lang ein Tool einsetzen. Warum also nicht gleich?
Vielleicht haben Sie im Teil II dieses Tutorials bemerkt, dass ich beim schließenden Blockoperator auch einen Kommentar angefügt habe. Es ist einfach praktisch, denn man sieht sofort, zu welcher öffnenden Klammer diese einsame, allein dastehende schließende Klammer gehört. Gerade bei langen Blöcken, die über eine Bildschirmseite gehen, sparen Sie mit dieser Praxis viel Hin- und Herscrollen im Sourcecode. Hier ein Beispiel für einen langen Kopfkommentar einer Datei:
Ganzen Artikel lesen...




































