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Content Management Systeme - WordPress - Grundlagen
Backup für WordPress - Teil I
Sie haben Ihren Blog im Internet publiziert. Doch es gibt mehr zu tun, als einen Blog zu installieren, ihn funktional einwandfrei zu erstellen und anschließend mit Beiträgen zu bereichern. Extrem wichtig für den Erhalt Ihrer Beiträge ist ein regelmäßiges Backup der Datenbank. Denn denken Sie immer daran: Der Dateiinhalt des Inhalts ist nur ein minimaler Teil Ihres Blogs. Ihr Blog würde auch ohne das 23. Plugin und das stundenlang ausgefeilte Design gut funktionieren, wenn Ihre Datenbank erreichbar ist. Andersherum kommt ein Blog mit tollem Design und ohne Daten bei den Besuchern bestimmt nicht so gut an.
Auch der beste Webhoster kann hin und wieder mit Datenverlusten zu kämpfen haben. Sollte dieser Fall eintreten, sind Sie selbst gefragt, konsistente Backups von Ihrem Blog bereitzustellen, um ihm so schnell wie möglich wieder Leben einzuhauchen.
Die Domain
Beachten Sie: Viele Webhoster sind nach Ihren AGB nicht einmal dazu verpfl ichtet, ein Backup durchzuführen. Oder was passiert, wenn Ihr Webhoster auf einmal insolvent ist und Ihre Zugangsdaten für den FTP-Server oder die Datenbank nicht mehr funktionieren? Dann sind Sie wieder gefragt und sollten ein gutes Backup zur Hand haben. An die Domain Ihres Blogs kommen Sie dank der zentralen Verwaltung von Domains (Denic, Internic etc.) immer. Natürlich nur vorausgesetzt, Sie sind selbst der Inhaber der Domain.
Source-Backup
Auch wenn die Datenbank sehr wichtig ist, da diese alle Einstellungen und Beiträge speichert, müssen Sie regelmäßig Ihre medialen Inhalte sichern. Mit jedem Beitrag werden Sie in der Regel ein oder mehrere Bilder hochladen. Diese werden standardmäßig im Ordner wp-content/uploads gespeichert. Das ist der wichtigste Ordner, den Sie mindestens einmal in der Woche sichern sollten. Um ein gutes Backup zu haben, sollten Sie die mühsam erstellten Templates und installierten Plugins auch regelmäßig mit in Ihre Backup-Routine einschließen.
Am Anfang Ihres Blogger-Lebens sollten Sie das Backup alle zwei Wochen durchführen. Wenn Sie einen fertigen Blog haben und wirklich gar nichts mehr ändern, sichern Sie einmal im halben Jahr. Um die Daten zu sichern, reicht es, per FTP-Programm die Daten auf Ihren lokalen Rechner zu kopieren. Wie sagt man doch so schön: 1 GB Platzverschwendung tut nicht so weh wie 1 KB Datenverlust.
Datenbank-Backup
Um Ihre Datenbank zu sichern, haben Sie vielfältigere Möglichkeiten als beim Source- Backup. Neben dem manuellen Exportieren der Daten mit phpMyAdmin gibt es noch sogenannte XML-Backups und Plugins, die nahezu automatisch ein Backup der Datenbank durchführen.
Datenbank-Backup "per Hand"
Am einfachsten ist hier wieder das Backup mithilfe von phpMyAdmin. Sie können auch per sogenanntem SSH (Secure Shell) direkt auf Ihrem Server durch die Eingabe einiger Codezeilen ein Backup erstellen. Da wir hier davon ausgehen, dass Sie ein Shared Hosting benutzen, werden Sie selten diese Zugangsdaten bekommen. Deshalb lassen wir diesen
Punkt außen vor.
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